Unter rotem Schildhaupt, darin ein durchgehendes silbernes
Balkenkreuz, schräggeteilt von Silber und Schwarz, überdeckt von einem
golden gekrönten natürlichen Wassermann mit zwei aufgebogenen goldenen
Fischschwänzen, der in der Rechten eine rote Hellebarde und in der Linken
ein rotes Faß hält, aus dem silbernes Wasser strömt.
Der Inhalt des Hoheitszeichens ist wie folgt zu begründen:
Der im Zentrum des neuen Gemeindewappens stehende Wassermann stammt aus dem
ehemaligen Gemeindewappen von Unterglauheim und verweist auf die Brunnenfelder
in den Gemarkungen Blindheim und Unterglauheim (Pumpwerk Sallmannsberg).
Die Hellebarde ist dem Wappen des Ritters Heinrich von Schlaitdorf entnommen, der
1215 Kapelle und Besitzungen in Wolperstetten an Kloster Kaisheim verkauft
hat.
Die Schrägteilung von Silber und Schwarz erinnert an das Wappen der
Ritter von Blindheim, die vom 13. bis zum 15. Jahrhundert nachweisbar sind.
Das weiße Kreuz auf rotem Grund stellt das Wappen des Prinz Eugen von
Savoyen dar, einem der Sieger in der für die Geschichte des spanischen
Erbfolgekrieges so wichtigen Schlacht von Blindheim (1704).
Die Schrägteilung
von Silber und Schwarz sowie das Balkenkreuz von Savoyen waren schon Teil des
alten Wappens von Blindheim.