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vom 13.02.07
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Ergebnisse und Informationen zur Gemeinderatssitzung vom 13.02.07
Tagesordnung öffentlicher Teil:

1.Bauantrag von Helmuth Waizmann, Lauchheim-Mohrenstetten über den Restabbruch der Simonsmühle in Blindheim, Petersruhstr. 5, Fl.Nr. 871, bestehend aus dem denkmalgeschützten Wohnhaus und dem Scheunengebäude
Infos/Ergebnis: Die Gemeinde Blindheim hat über mehrere Jahre versucht, die historische Simonsmühle zu retten und einen Käufer für das Anwesen zu finden. Leider blieben alle Bemühungen erfolglos. Weil auch weit und breit kein Interessent in Sicht ist und nun ein Abbruchantrag des Besitzers auf dem Tisch lag, musste der Gemeinderat sich entscheiden. Die Entscheidung fiel schweren Herzens in Richtung Abbruch, allerdings wünscht sich der Gemeinderat einen Ersatzbau an dieser Stelle, der zumindest an den historischen Ort "Simonsmühle" erinnert (siehe Punkt zwei der Tagesordnung).
Ein paar grundsätzliche Anmerkungen zu diesem Thema: Die Gemeinde hat es sich nicht leicht gemacht mit der Simonsmühle. Immer wieder wurde nach Lösungsmöglichkeiten gesucht. Der Gedanke, dass die Gemeinde das Anwesen erwirbt und die Gebäude restauriert, ist allein aufgrund der hohen Verbindlichkeiten der Gemeinde völlig realitätsfremd (die Gesamtkosten eines Erwerbs des Anwesens und einer Sanierung des Wohngebäudes liegen sicherlich weit über einer halben Million Euro). Der Gemeinderat begrüßt ausdrücklich alle noch laufenden Bemühungen, die Simonsmühle doch noch zu erhalten (wie z. B. von Seiten der St.-Bonaventura-Realschule Dillingen - nähere Infos hierzu unter http://www.ups-schulen.de/forum/05-03+4/73.pdf).
Die Zustimmung der Gemeinde bedeutet nicht, dass das noch stehende Wohnhaus und das Scheunengebäude jetzt sofort abgerissen werden darf. Letztendlich befindet darüber - in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde - das Dillinger Landratsamt (das Votum der Gemeinde hat hier den Charakter einer Stellungnahme).

2.Vorschlag Bebauungsplan über das Areal der Simonsmühle
Infos/Ergebnis: Um den historischen Ort "Simonsmühle" zu erhalten, wird die Gemeinde einen Bebauungsplan über das Areal der Simonsmühle aufstellen, der den Bau eines im Stil ähnlichen Hauses auf dem jetzigen Standort ermöglicht.

3.Bauvoranfrage von Georg Kapfer, Martinstr. 5, Blindheim über den Neubau einer Halle
Infos/Ergebnis: Keine Einwände seitens des Gemeinderats.

4.Bauvoranfrage von Thomas Marx Blindheim über den Neubau eines Wohnhauses auf Fl.Nr. 993/2, Bahnhofstr. 25 (Hornung)
Infos/Ergebnis: Keine Einwände seitens des Gemeinderats.

5.Vorstellen der Arbeitsergebnisse der Arbeitsgruppe Bauplatzwerbung; Diskussion der Ergebnisse
Infos/Ergebnis: Die Arbeitsgruppe Bauplatzwerbung (Frank, Gerstmayer, Ritter) stellte dem Gemeinderat die Ergebnisse Ihrer Überlegungen vor. Arbeitsauftrag war, sich Gedanken darüber zu machen, welche Werbemaßnahmen ergriffen werden könnten, um in der Gemeinde mehr Bauplätze zu verkaufen. Die Arbeitsgruppe machte folgende Vorschläge:
  1. Erweiterung des Internetauftritts der Gemeinde um entsprechende Informationen zu den Bauplätzen. Hier können detaillierte Informationen hinterlegt werden, auf die in den anderen Medien dann verwiesen werden kann.
  2. Für einen Zeitraum von sechs Monaten soll in der Immobilienbörse der Augsburger Allgemeinen geworben werden. Je nach Erfolg wird dies auch verlängert.
  3. Aufstellen von Werbeschildern an den Baugebieten in Unterglauheim und Blindheim.
Der Gemeinderat stimmte den Vorschlägen zu. Die Arbeitsgruppe Bauplatzwerbung wird jetzt konkrete inhaltliche Vorschläge ausarbeiten und dem Gemeinderat zeitnah vorlegen.

6.Beteiligung der Gemeinde an den Kosten für die Buslinie zur Schülerbeförderung nach Wertingen
Infos/Ergebnis: Wie in den letzten Jahre beteiligt sich die Gemeinde auch heuer wieder an den Kosten für die Buslinie zur Schülerbeförderung nach Wertingen (mit 500 Euro). Momentan wird der Bus von fünf Kindern/Jugendlichen aus der Gemeinde genutzt.

7.Gebr. Schlepper der Besamungsstation Höchstädt als Kommunalfahrzeug für die Gemeinde
Infos/Ergebnis: Das Ergebnis der Diskussion zu diesem Thema lässt sich in etwa so zusammenfassen: Der Gemeinderat ist nicht uninteressiert an so einem Schlepper, entscheidend ist allerdings der Preis. BGM Gumpp wurde deshalb beauftragt, zu prüfen, inwieweit die Vorstellungen der Gemeinde und der Besamungsstation hier zusammenpassen (Informationen zu den Schleppern siehe auch Sitzung vom 16.01.2007).

8.Alternative zu DSL;
Errichtung eines Funksenders in Dillingen zur Erschließung der noch DSL-freien Gebiete im Landkreis
Infos/Ergebnis: Von Privatseite wurde die Gemeinde hingewiesen auf ein Angebot einer in diesem Bereich tätigen Firma (nicht ZIMT Dillingen). Grundsätzlich sieht die Gemeinde hier Handlungsbedarf, da ein DSL-Anschluss mittlerweile Voraussetzung zur Nutzung vielfältiger Webangebote ist und es nicht so ausschaut, wie wenn die Telekom hier irgendwas unternehmen wollte. Um einen entsprechenden Bedarf grob abschätzen zu können, soll über das Mitteilungsblatt eine Umfrage initiiert werden, wer denn hier Interesse hätte. Zeichnet sich hier eine größere Nachfrage ab, plant die Gemeinde eine Infoveranstaltung, auf der dann entsprechende Anbieter Ihre Systeme vorstellen können. Und je nachdem, wieviele am Ende bereit sind mitzumachen, kommt so eine Lösung oder auch nicht.

 
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